Wertingen

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20160225 shalaJeder Mieter sei ihm willkommen, „egal ob die Leute in Syrien oder in Wertingen geboren sind.“ Das sagt Shefki Shala, Chef des gleichnamigen Unternehmens für Gartengestaltung. Shala selbst kam mit seinen Eltern und Geschwistern mit 15 Jahren vom Kosovo nach Deutschland.

Er absolvierte in Wertingen seine Lehre, arbeitete hier und machte sich 2010 selbständig. Inzwischen ist er nicht nur zweifacher Familienvater, sondern auch bekannter und erfolgreicher Unternehmer in der Region. Und beginnt nun schon ein zweites Mal, ein altes Haus in Wertingen umzubauen. „Unsere gelungene Sanierung des ehemaligen Flacheneckerhauses hat den Besitzer des Anwesens an der Dillinger Straße 18 überzeugt“, berichtet Shala über den letztendlichen Kauf des über 1000 Quadratmeter großen Areals im Herzen von Wertingen. „Ich war an dem Grundstück schon früher interessiert, aber da zögerte der Eigentümer noch, als er dann unsere Fortschritte am alten Haus an der Augsburger Straße sah, vergaß er seine anfänglichen Bedenken.“ Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier begrüßt die Initiative des Unternehmers: „Alles was unsere Stadt verschönert und buchstäblich mehr Leben nach Wertingen bringt, hat unsere volle Zustimmung.“ Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Baugenehmigung der Stadt bereits erteilt wurde. 

Das Gebäude mit angrenzender Scheune will Shala in zwei Bauabschnitte aufteilen. Im vorderen Bereich, angrenzend an die Ortsdurchfahrtsstraße sollen sechs neue Wohnungen entstehen. „Sie werden zwischen 60 und 90 Quadratmeter groß sein, geplant sind 3-Zimmer-Wohnungen und zwei kleinere Wohneinheiten. Der zweite Bauabschnitt ist die heutige Scheune: „Dort wollen wir zwei Wohnungen mit circa 100 Quadratmetern und nochmal zwei kleinere bauen.“ Da für diese Anzahl an Wohnungen insgesamt 19 KFZ-Stellplätze vorgeschrieben sind, will Shala eine kleine Tiefgarage unter dem Areal errichten. Die restlichen Stellplätze finden vor dem Gebäude Platz. „Im Frühjahr wollen wir beginnen, vorgesehen ist, dass wir am Ende des Jahres mit dem ersten Bauabschnitt fertig sind.“ Bis dahin werde das sogenannte Bestandsgebäude von oben bis unten generalsaniert, so Shala. „Wir arbeiten mit einem Energieberater zusammen, der sagt uns genau, welche Fenster verwendet werden dürfen oder welche Dämmung wie dick sein muss.“ Dieser habe auch die Gas- und Solarheizung vorgeschlagen. Alle Wohnungen will Shala vermieten, ebenso sieht er es für den zweiten BA vor, den er ein paar Jahre später in Angriff nehmen will. Dem Gerücht, er wolle in der Dillinger Straße Nr. 18 ausschließlich Flüchtlinge unterbringen, widerspricht er und wiederholt: „Ich will dort wie üblich an anständige Leute vermieten, woher sie jedoch stammen, spielt für mich dabei keine Rolle.“ Sie sollten die Miete bezahlen können, fügt er noch hinzu und lacht.