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20160630 SchullandheimAls Hubert Götz, Geschäftsführer des „Trägerverein Schullandheim Bliensbacher e.V.“ am Beginn der diesjährigen Mitgliederversammlung über die vergangenen 12 Monate in 2015 von einem „ganz normalen Jahr“ sprach, strafte er sich im positiven Sinne selbst Lügen.

2015 war für die Jugendeinrichtung im Wertinger Ortsteil Bliensbach sogar ein außerordentlich gutes Jahr. Schatzmeister Leonhard Rupp und Heimleiterin Nicole Heindel berichteten von einer Augsburger Einrichtung, die seit geraumer Zeit für ihre berufsorientierten Maßnahmen das Schullandheim als Trainingsort nutzt. „Allein das hat uns Einnahmen von knapp 72 000 Euro eingebracht“, so Rupp. Götz und Vorsitzende Verena Bürkner sprachen gar von einem Glücksfall. „Wir hoffen, dass uns diese Belegung bleibt.“ Rupp berichtete weiter, der Wechsel zu einem neuen Reinigungsunternehmen habe rund 8 000 Euro an Ausgaben eingespart und die Bettenbelegung in 2015 steigerte sich auf weit mehr als 16 000 Übernachtungen. Das Endergebnis 2015 ergab dank aller Bemühungen und Maßnahmen erstmalig ein finanzielles Plus von rund 4 400 Euro, teilte der Schatzmeister erfreut mit. Für 2016 rechnet er mit einem Plus von circa 8 000 Euro. „Wir bewegen uns in den schwarzen Zahlen!“. Einstimmig segneten die Mitglieder die Ausführungen Rupps ab. 

Die Katholische Waisenhausstiftung als Hauseigentümerin will laut Vertreterin Elfriede Kleinfelder, „noch in diesem Sommer eine neue Pelletsheizung einbauen und helfen, Energiekosten einzusparen, außerdem erneuern wir einige Fenster und die Beschattung des Atriums in der Mitte des Gebäudes.“
Hubert Götz sprach neben einigen, vom Trägerverein initiierten Projekten – zum Beispiel MINTensiv oder MehrWERT-Demokratie – auch ein neues Unterfangen an: „Das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ fördert das von uns ins Leben gerufene Jugendintegrationsprojekt „Zukunft gemeinsam gestalten.“ Die Fördersumme beträgt sage und schreibe 150 000 Euro und ist für eine Laufzeit von drei Jahren angelegt. Ziel des Projektes sei, im Landkreis Dillingen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration junger Erwachsener mit Migrationshintergrund beizutragen.
Als Leuchtturmprojekt 2016 bezeichnete Götz ein einwöchiges Europa-Seminar, das ebenfalls der Trägerverein initiierte. Gemeinsam mit Vereinsmitglied Gabriele Buberl überdachte Götz Themen und Angebote, welche europäischen Hintergrund aufweisen und jungen Auszubildenden aus der Region vermittelt werden können. „Anlass war die anstehende Verleihung des Europäischen St. Ulrichspreises an Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble“, sagte Buberl, „wir zeigen auch seinen politischen und privaten Hintergrund auf.“ Wofür Europa stünde und wie die EU funktioniere seien nur zwei von vielen weiteren Themen und Ausflügen in der Zeit vom 11. bis zum 15. Juli. „Höhepunkt ist das Beiwohnen der Preisverleihung in der Dillinger Studienkirche“, schloss Seminarleiterin Buberl ihre Ausführungen ab.