Wertingen

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20170413 krebshilfeWertingens Bürgermeister Willy Lehmeier war sich sicher: Das Geld ist gut angelegt.“ Das Stadtoberhaupt übergab 200 Euro als Spende für den regional tätigen Selbsthilfeverein für Krebserkrankte.

Die „Selbsthilfegruppe Meitingen/Wertingen“ gehört zur Vereinigung der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. und wurde 1990 gegründet. Es sei nicht immer einfach, so Lehmeier, allen Anfragen nach Unterstützung gerecht zu werden. „Doch in diesem Jahr hat es geklappt auch dem Selbsthilfeverein einen Geldbetrag zugutekommen zu lassen.“ Den Männern und Frauen der Bundeswehr sei dies zu verdanken. Sie haben die Erlöse aus dem Verkauf vom Weihnachtsstand im Dezember 2016 der Stadt für soziale Zwecke überlassen. 

Der Bürgermeister sprach mit dem Leitungsteam über die ehrenamtliche Arbeit des Vereins, der sich intensiv um die Erkrankten und deren Angehörige kümmert. Gudrun Krumschmidt erläuterte in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, die Beweggründe der Mitglieder: „Wir sind alle selbst Betroffene.“ Man habe die Aufgaben in drei Gruppen eingeteilt. „Zum einen geben wir viel an Informationen an die Erkrankten weiter und sind aufgrund eines guten Netzwerkes in der Lage, hin und wieder schnelle Kontakte zu Onkologischen Zentren, Fachärzten und Rehakliniken herzustellen“, so Krumschmidt. Die zweite Gruppe fördere die Kreativität in Sachen Malern und Töpfern. Erwiesenermaßen helfen beide Beschäftigungen therapeutisch beim Heilungsprozess. Und als Drittes bietet der Verein einen monatlichen Gesprächskreis für Betroffene und deren Angehörige im geschützten Rahmen an. Derzeit werden rund siebzig Menschen mit der Diagnose Krebs begleitet.
Beiträge werden nicht erhoben, so Krumschmidt. „Daher sind wir immer auf Zuwendungen angewiesen, um ein fachlich anspruchsvolles Programm anbieten zu können, deshalb freuen wir uns sehr über die Spende der Stadt Wertingen.“