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Bauarbeiten Kinderhaus SonnenscheinDie Baustelle für den neuen Anbau des Kinderhauses Sonnenschein ist zwar mit wenigen Wochen Verspätung im Sommer begonnen worden, doch dafür schreiten die Arbeiten jetzt umso besser voran. Dank des schönen Wetters konnten  vorbereitende Erdarbeiten zügig erledigt werden, teilte auf Nachfrage Bernd Beier mit, der dafür zuständige Mann der Stadt Wertingen, welche als Auftraggeber fungiert. „Der schöne Altweibersommer der letzten Wochen war ideal für den Erdaushub, der, nach dem Abriss des alten, nördlichen Gebäudetrakts, als erstes vorgenommen werden musste.“ Baugeräteführer und Maschinist bei der für diese Arbeiten engagierten Baufirma von Bernhard Miller, Wolfgang Fech, hat dafür eine Woche lang mit seinem Bagger die oberen Erdschichten abgetragen. „Danach haben wir die Aufschotterung eingebracht, die als Grundlage für das Fundament des Anbaus dient“, erklärte Miller die vorangegangenen Arbeiten. Eine freie Fläche von rund 350 qm ist so entstanden, die Lücke klafft derzeit am Stadtpark entlang des Wegs zur evangelischen Kirche und der Realschule. Bernd Beier sagte ergänzend: „Ein tragfähiger Unterbau und die Schotterpackung obenauf, ist später das notwendige Polster für die Bodenplatte.“ Im Anschluss an diese Erdarbeiten wurden von Vermesser Michael Henle vom gleichnamigen Ingenieurbüro, die exakten Grenzlinien für den Umriss des späteren Gebäudes justiert. Beier dazu: „Entlang dieses genau vermessenen Verlaufs schneidet man ein sogenanntes Schnurgerüst und hat somit die Außenecken für das Bauvorhaben festgelegt.“ Das sei nicht zuletzt auch dafür wichtig, dass sich später der Anbau exakt an dem bestehenden Gebäude anschließen wird. Der alte Durchgang zum stehengebliebenen Trakt vom Kinderhaus sei mit einer mehrschaligen isolierten Wand verschlossen worden, das diene vor allem zum Schutze der Kinder, berichtete Beier. Außerdem kühle dadurch das bestehende Gebäude an den kalten Tagen nicht so schnell aus. Er deutete dort auf provisorisch verlegte Leitungen und sagte: „Das sind Rohre für die Heizung, damit wir diese in Betrieb halten können.“

Neben Beier wird die Baustelle von Karl Schallermeir vom Architekturbüro Eberle überwacht. Der Bauleiter stimmt viele Arbeiten mit Thomas Frick vom Bauunternehmen Abenstein ab. Nachdem der Schotter planiert und befestigt wurde, besprachen die Beiden den Verlauf sämtlicher Leerrohre, die in die Schotterschicht verlegt werden müssen. Beier sagte dazu: „Die Rohre dienen den Ver- und Entsorgungsleitungen, wie zum Beispiel dem Abwasser oder der Frischwasserzufuhr und der Elektroversorgung.“ Um Frost zu entgehen, müssen diese entsprechend tief verlegt werden. Diesen Aushub übernahm erneut und routiniert Wolfgang Fech mit seinem Bagger. Dass sich zu diesem Zeitpunkt wenig bis gar keine Bauarbeiter an der Baustelle aufhielten, erklärte Beier damit, „…dass die Leute erst dann gebraucht werden, wenn wir all‘ diese vorbereitenden Arbeiten erledigt haben.“ Derzeit sei man voll im Zeitplan lautete sein Fazit.

weitere Informationen:

Im Mai 2010 verfügte ein Beschluss im Stadtrat, einen neuen Anbau an das städtische „Kinderhaus Sonnenschein“ in die Wege zu leiten. Die Regierung von Schwaben bestätigte bereits den sogenannten Raumbedarf, ebenso liegt eine Zustimmung zum „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ vor. Für den Anbau werden Kosten von rund 1,4 Millionen Euro angesetzt
Die Entscheidung war notwendig geworden, weil das Kinderhaus seit langem viel zu klein ist, eine Kindergruppe ist bereits ins benachbarte evangelische Gemeindehaus ausquartiert worden.
Baubeginn war September 2011, die Bauzeit wird mit einem Jahr angesetzt.