Wertingen

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Jugendhaus WertingenDer im September begonnene Umbau des ehemaligen „Schusterhauses“ zum neuen Jugend- und Kulturzentrum an der Josef-Frank-Straße in Wertingen, schreitet zügig voran. Investor Hermann Buhl sagt zuversichtlich: „Vermutlich können die Beteiligten Anfang 2012 einziehen.“ Nachdem es, bedingt durch behördliche Auflagen, zu Verzögerungen mit dem Baubeginn kam, konnten jetzt, dank der trockenen Witterung, innerhalb kürzester Zeit alle Außenarbeiten erledigt werden, so Buhl. Gemeinsam mit Bürgermeister Willy Lehmeier, dem Jugendpfleger der Stadt, Tobias Kolb und dem Dipl.-Soziologen vom Wertinger Familienbüro, Robert Keiß, besichtigte Hermann Buhl die Baustelle. Denn zwischenzeitlich steht fest, dass auch dem Familienbüro im Zentrum rund 100 Quadratmeter zur Verfügung stehen können. „Bislang hatten wir sehr viel weniger Platz“, sagt Keiß anerkennend zu der gut durchdachten Raumaufteilung im Gebäude.

Optisch ansprechende Sprossenfenster sind bereits eingesetzt, Wände wurden herausgerissen, neue hochgezogen, Säulen werden wirkungsvoll mit alten Ziegelsteinen verkleidet, völlig neue Toilettenanlagen errichtet. „Das Gebäude ist zu 80 Prozent barrierefrei“, sagt der Investor und Wertinger Geschäftsmann Hermann Buhl über eins von vielen Details der Baustelle. Ein eigens eingebauter Lift trage zu diesem Faktor bei. „Auf zukünftig fünf Ebenen und einer Gesamtfläche von rund 400 Quadratmetern sind gesellige Treffen und gemeinsame Aktionen möglich“, freut sich Tobias Kolb über die Aufteilung. Ein Begegnungscafe wird im vorderen Teil des Gebäudes eingerichtet, dem folgt ein Spielebereich und Schulungsraum sowie im Keller ein eigener Musik-, Video- und Kinoraum. Im hinteren Teil sollen die Räume des Wertinger Familienbüros platziert sein. „Abgetrennt ist das alles durch Schiebetüren, so dass jeder für sich sein kann,  aber auch, wenn es gewünscht wird, ein problemloses Miteinander möglich wird“, so Buhl. Alle betonen, das Haus stünde nicht nur den Kindern und Jugendlichen  zur Verfügung sondern auch den Vereinen und deren Jugendarbeit. Buhl äußert sich bezüglich der nach wie vor existierenden Sorgen der Nachbarn: „Hier werden keine Gastronomie im klassischen Sinn oder private Feiern stattfinden und niemals halten sich die Jugendlichen unbeaufsichtigt in dem Gebäude auf.“ Der Bürgermeister sagt: „Toll, dass in kurzer Zeit hier so viel passiert ist, jetzt sitzen alle in den Startlöchern um das Haus mit Leben zu füllen.“ Er ist sich mit Robert Keiß und Tobias Kolb einig, die zentrale Lage des Gebäudes und die Nähe zur Stadtverwaltung und den Schulen sei ein großer Pluspunkt. Keiß dazu: „Hier gehen die Leute vorbei und können einfach mal schnell hereinschauen.“ Buhl sagt nicht ohne Augenzwinkern: „Ich hoffe, dass das Haus an sieben Tagen in der Woche genützt wird, damit sich die gigantischen Kosten, die der Umbau verschlingt, auch lohnen.“ Eines ist ihm bereits heute schon gewiss: der Dank aller Beteiligten.

 

weitere Informationen 

Im neuen Wertinger Jugend-und Kulturzentrum ist der KJR Dillingen, der Jugendtreff Wertingen e.V., das Familienbüro Wertingen (angegliedert an die St. Gregor-Jugendhilfe), das Jugendamt sowie der psychologische Beratungsdienst integriert. Tobias Kolb wird als Jugendpfleger rund 30 Wochenstunden der Stadt Wertingen zur Verfügung stehen und im Jugend- und Kulturzentrum für die Jugendlichen an mindestens drei Tagen in der Woche präsent sein, auch den Vereinen und anderen Organisationen sollen die Räume für deren Jugendarbeit oder andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen.