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schullandheimAnlässlich des Jahrs der Schullandheime, welches Bundespräsidenten Wulff mit seiner Schirmherrschaft stützt, äußert sich Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier salopp: „Im Vergleich dazu darf man Facebook getrost vergessen!“ Das Bliensbacher Schullandheim wird aber nach wie vor unterschätzt. Denn für ihn sei das Schullandheim Bliensbach eine Einrichtung, die nach wie vor unterschätzt werde.  Über 16 000 Übernachtungen jährlich von Jugendlichen aus ganz Bayern würden eindrucksvoll dokumentieren, dass dies ein Ort des Lernens und der Begegnung sei. „Das Schullandheim Bliensbach ist eine reale und wirklich tolle Plattform“, so der Bürgermeister.

Geschäftsführer der Bliensbacher Einrichtung ist Hubert Götz. Er versteht das Schullandheim „…nicht als isolierte Institution, sondern wir bringen uns aktiv in die Gesellschaft ein.“ Er zählt als ein Beispiel die Seniorenpatenschaften auf, die in Bliensbach abgehalten werden und jungen Menschen zu mehr Sicherheit in der Berufswahl und bei Bewerbungen verhelfen. Oder die Behindertenarbeit, die, ebenfalls von Bliensbach ausgehend, geleistet werde. „Wir verstehen uns als Ergänzung zu den anderen sozialen Einrichtungen im Landkreis“, so Götz. Auch die Unterstützung der regionalen Einrichtung durch die Kommune beziehungsweise den Landkreis sei  eine Ausnahme. „Das ist selten in unserem Bereich.“ Und noch was sei außergewöhnlich in Bliensbach: „Wir betreiben das Schullandheim als eingetragener Verein und haben das Haus gepachtet.“

Im Rahmen des „Jahr des Schullandheims“ organisierte Götz eine Reihe von Veranstaltungen. Jetzt zum Jahresende trafen sich dort Lehrkräfte aus der Region und aus Bayern. „Die Lehrerfortbildung steht in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt Dillingen unter dem Motto „DDR-Geschichte“ und die didaktischen Materialien, die es dafür gibt“, erklärt Götz das Ziel des Kurses. Dazu hat er Dr. Jens Hüttmann aus Berlin und die Zeitzeugin Ines-Andrea Seemüller eingeladen. Die Frau berichtet eindrucksvoll aus ihrer eigenen, leidvollen Geschichte, Hüttmann hingegen plädiertfür die Arbeit der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und gibt A Anregungen für die Zeitzeugenarbeit. Götz sagt dazu: „Wir wollen 50 Jahre nach dem Bau der Mauer unseren Beitrag zu dem zeitgeschichtlichen Thema leisten und diese Zeit in die Schulen bringen.“ Auch das sei eine Aufgabe, die das Bliensbacher Haus leiste.


weitere Informationen:

Anlässlich des „Jahr des Schullandheims“ kamen Lehrkräfte aus allen Schulbereichen und aus der Region zu einem Vortrag „DDR-Geschichte“ nach Bliensbach. Didaktische Materialien wurden bekannt gegeben und Informelles ausgetauscht. Weitere Informationen unter: www.zeitzeugenbuero.de oder Tel.nr. 030/ 31 98 95 209