Wertingen

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Hebeschnecke KlärwerkIn der Kläranlage Wertingen wurde der Austausch einer alten Hebeschnecke durch eine neue notwendig, weil das alte Gerät verschlissen war und nicht mehr die geforderte Leistung erbrachte, erklärte Christian Bronnhuber, Abwassermeister und Leiter des Klärwerkes Wertingen.

Eine Hebeschnecke, auch Pumpe genannt, müsse aber funktionsfähig sein, um einfließendes Abwasser in die Kläranlage zu transportieren. Bronnhuber empfahl deshalb der Bauverwaltung der Stadt Wertingen, es sei wirtschaftlicher, die leistungsschwache Hebeschnecke gegen eine neue mit einem höheren Wirkungsgrad zu ersetzen. Nach eingehender Prüfung habe man seinem Vorschlag entsprochen, berichtet Bronnhuber weiter. Der Austausch wurde dann von einer Nürnberger Spezialfirma ausgeführt.
Die neue Abwasserschnecke ist die kleinste von insgesamt drei Stück, alle drei erinnern an rotierende überdimensionierte Schrauben, sie sorgen dafür, dass das einfließende Abwasser in die eigentliche Kläranlage transportiert wird. „Vollautomatisch reagieren Sensoren und schalten die Schnecken je nach Abwasseranfall ein beziehungsweise aus“, erklärt der Abwassermeister das System. „Jetzt hat die Hebeschnecke wieder eine Leistung von durchschnittlich achtzig Liter in der Sekunde, zuvor, mit der alten Pumpe, waren es nur noch rund 50 Liter in der Sekunde.“ Die Gesamtkosten für das Unterfangen gab Herr Bronnhuber mit rund 36000 Euro an.


weitere Informationen

Drei Abwasserhebeschnecken transportieren das einfließende Abwasser der Stadt Wertingen sechs Meter hoch in die Kläranlage, in der das Abwasser geklärt und letztendlich als gereinigtes Wasser wieder dem natürlichen Wasserkreislauf  zugeführt wird. Der Anlage können bei Regenwetter bis zu 200 Liter pro Sekunde zugeführt werden.