Wertingen

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Rathaus Wertingen

schlossDer Klimawandel und die damit einhergehenden veränderten Wetterverhältnisse machen auch nicht Halt in der VG Wertingen. Zu dieser zählen die Stadt Wertingen sowie die Gemeinden Binswangen, Laugna, Zusamaltheim und Villenbach.

Durch die veränderten Klimaverhältnisse passiert es inzwischen immer öfter, dass durch extreme Regenfälle die Kanäle und Abwasserrohre binnen Minuten voll Wasser laufen und das Risiko wächst, dass die schnell steigenden Wassermassen von den Kanalisationsrohren nicht mehr bewältigt werden können. Es droht, dass Abwasser in die Keller drückt.

Auf diese Gefahr weisen nun die Bürgermeister der Gemeinden sowie Wertingens Bürgermeister, Willy Lehmeier und Geschäftsleiter der VG Wertingen, Günther Weiser hin. „Die Hausbesitzer, egal ob Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser, sind selbst in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass zum einen Rücksicherungen eingebaut sind und zum anderen, dass diese auch funktionieren“, erinnert Weiser. Christian Bronnhuber, Abwassermeister der Stadt Wertingen, erklärt, wovon Weiser spricht: „Mal abgesehen davon, dass es seit den 1960er Jahren gesetzlich verankert ist, dass sich ein Hausbesitzer gegen Rückstau aus dem Kanal zu sichern und geeignete Maßnahmen einzubauen hat, wissen die wenigsten, dass diese Rückstausicherungen auch regelmäßig gewartet werden müssen.“ Das kann das Entfernen von Schmutz und Ablagerungen, das Prüfen der Dichtungen oder die Kontrolle der Mechanik sein. Nach den Worten Bronnhubers hafte die VG nämlich in keinem Fall für eventuell auftretende Schäden, das sei eine irrtümliche Meinung so manches Hausbesitzers. „Wenn ein Abwasserkanal, aus welchem Grund auch immer, überlaufen sollte und sich das Abwasser in den Kellern der Häuser rückstaut, dann kann das nur passieren, wenn die Rückstausicherung nicht funktioniert beziehungsweise die falsche Sicherung eingebaut wurde“, versichert Bronnhuber. Er empfiehlt, bei Unsicherheiten, sich an einen Sanitärfachhandel zu wenden, denn es gebe verschiedene Typen von Rückstauverschlüssen und man müsse auf unterschiedliche Einsatzkriterien achten. „Die Pflicht zur Nachrüstung liegt beim Hausbesitzer.“