Wertingen

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Rathaus Wertingen

eroeffnung_jugendhausDas neu gestaltete ehemalige Schusterhaus in der Josef-Frank-Straße wurde symbolisch mit einer Feier den Kindern das neue Jugendhaus übergeben. Die Gäste bekundeten ihre Begeisterung über das mit hochwertigen Materialien ausgestattete neue Jugendhaus. Passend zum Anlass unterhielten die jungen Percussionsmusiker Matthias Schäffler und Simon Holand mit ihren rhythmischen Stücken die Gäste. Bürgermeister Willy Lehmeier betonte gegenüber den Gästen, mit diesem Haus habe man nun die Chance mit der Jugendfürsorge neu zu beginnen, nachdem zuletzt die Räume des sogenannten „Juze“ unbewohnbar waren. Das Unternehmerpaar Charlotte und Hermann Buhl kauften das Gebäude 2010, ließen es umbauen und stellten es der Stadt Wertingen für deren Jugendarbeit zur Verfügung. In den insgesamt fünf Ebenen und rund 400 Quadratmetern konnte auch noch das Familienbüro im hinteren Teil des Erdgeschosses untergebracht werden.
Charlotte Buhl sprach über die Motivation, das Haus der Jugend zur Verfügung zu stellen. „Das Aufeinandertreffen von Jung und Alt verläuft meist kontrovers, wir wollten uns vor solchen Einstellungen bewahren.“ Jugend brauche Vorbilder, die ihnen die ältere Generation vermitteln könne. Sie sagte auch: „Jugendzentren leisten einen wichtigen Beitrag.“ Über zwei Millionen Euro habe man investiert, jetzt sei ein Schmuckstück im schwäbischen Stil entstanden. „Selbst die Baumaterialien wurden mit der Liebe zum Detail ausgesucht, auch so wollten wir der Jugend unsere Wertschätzung entgegen bringen.“ Sie wünschte den Kindern und Jugendlichen eine glückliche Zeit im neuen Jugendkulturzentrum Wertingens. Lehmeier dankte allen Sponsoren, die ebenfalls mitgeholfen haben, aus dem Haus ein Zuhause zu machen. „Jetzt liegt es an Tobias Kolb, unserem Jugendpfleger, Leben in das Haus zu bringen.“ Er habe nach Lehmeiers Ansicht mit dem Familienbüro, dem Jugendamt und dem Kreisjugendring starke Verbündete an seiner Seite. Dass der Wertinger Stadtrat immer schon ein großes Gewicht auf die Jugendarbeit gelegt und diese immer unterstützt hat, honorierte der Bürgermeister genauso, wie die Arbeit des Wertinger Jugendtreffs e.V. Abschließend richtete er noch einmal das Wort an das Unternehmerpaar Charlotte und Hermann Buhl: „So einen Einsatz, in dieser Qualität, in dieser Größe und mit so viel Herz, so etwas gab’s im Landkreis noch nie.“


weitere Informationen

Im neuen Wertinger Jugend-und Kulturzentrum ist der KJR Dillingen, der Jugendtreff Wertingen e.V., das Familienbüro Wertingen (angegliedert an die St. Gregor-Jugendhilfe), das Jugendamt sowie der psychologische Beratungsdienst integriert. Tobias Kolb wird als Jugendpfleger rund 30 Wochenstunden der Stadt Wertingen zur Verfügung stehen und im Jugend- und Kulturzentrum für die Jugendlichen an mindestens drei Tagen in der Woche präsent sein, auch den Vereinen und anderen Organisationen sollen die Räume für deren Jugendarbeit oder andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
In die fünf Ebenen und rund 400 Quadratmeter wurden hochwertige Materialien verarbeitet und alles behindertengerecht ausgestattet.