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Baustelle Kinderhaus SonnenscheinDer Augsburger Architekt Werner Eberle ist zuversichtlich, dass man weiter im Zeitplan bleiben werde. Er stellte eine Momentaufnahme der Arbeiten auf der Baustelle der städtischen Kindertagesstätte Kinderhaus Sonnenschein vor, mit denen man im September 2011 begonnen hatte. Grund für den Anbau an das bestehende Gebäude ist ein Stadtratsbeschluss vom Mai 2010, der es ermöglichte, die viel zu klein gewordene Kindertagesstätte zu erweitern. Das Gebäude ist im Holzbausystem errichtet, erst vor wenigen Monaten wurden die Außenwände mit Akribie zusammengesetzt und die Fenster verglast. Eberle dazu: „Jetzt ist das Gebäude komplett dicht.“ Auch mit den Innenarbeiten komme man gut voran: „Die Elektro- und Heizleitungen sind im Boden verlegt, darauf kommt dann der Estrich, der auch eine Trittschalldämmung enthält“, erklärt Eberle ein weiteres Detail. „Außerdem montieren wir die Innentüren und kümmern uns noch um die elektrischen Inneninstallationen für die Lichtschalter.“ Der kalte Februar habe die Baustelle deshalb nicht behindert, „…weil es keinen Niederschlag gab, so konnten wir trotzdem weiterarbeiten.“ Eberle weist auf die asymmetrischen Ausschnitte in den Holzwänden im Treppenaufgang und in den Fluren im Erd- und im Obergeschoss hin. „Hier war das Ziel, alles lichtdurchlässig zu machen und Verbindungen von den Innenräumen zu den Fluren schaffen.“ So wurde zum Beispiel das Büro der Leiterin der Kindertagesstätte so konstruiert, dass sie mühelos vom Schreibtisch aus, den Eingang, das Foyer und den Flur einsehen kann. Eberle, der sich mit seinem Architekturbüro auch auf den Bau von Kindertagesstätten spezialisiert hat, sagt erklärend dazu: “So behält sie leichter den Überblick und kann nur durch Blickkontakt kommunizieren, das ist transparenter und oft einfacher.“ Dass die Holzoberflächen ihre natürliche Optik behalten werden, ist für den Architekten auch wichtig: „“Wir wollten mit dem Material ehrlich bleiben.“ Viele große Glasflächen des neuen Anbaus befinden sich auf der Südseite, auch hier gelang es den Planern, helle und lichtdurchflutete Räume zu schaffen. “Neben dem mechanischen Sonnenschutz spenden der Balkon und das auskragenden Dach im Sommer Schatten.“ Die sich dort anschließende Terrasse führt die Kinder direkt ins Freie und in den Garten, der vor Abschluss der Arbeiten noch angelegt wird.


weitere Informationen

Im Mai 2010 wurde vom Stadtrat beschlossen, das zu klein gewordene städtische Kinderhaus Sonnenschein durch einen Anbau zu vergrößern.  Die Kosten für die Erweiterung sind mit rund 1,2 Millionen Euro beziffert worden. Baubeginn war der September 2011, die Fertigstellung ist für den Sommer 2012 geplant.