Wertingen

Schriftgröße:  Größer Original Kleiner

Bereichsnavigation, Adresse

Kontakt Stadt Wertingen

Schulstr. 12
86637 Wertingen
Tel.  0 82 72 / 84-0
Fax. 0 82 72 / 84-469

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:
8.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag:
14.00 - 18.00 Uhr

Inhalt

Aktuelles

Immer auf dem neuesten Stand der Geschehnisse in Wertingen.

Rathaus Wertingen

HochwasserschutzDie weiteren Schritte zur Realisierung des Hochwasserschutzes will die Stadt Wertingen "in einem sehr offenen Dialog" mit den Bürgern und beteiligten Grundstückseigentümern entwickeln. Darauf einigte sich die vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe unter Leitung von Bürgermeister Willy Lehmeier bei ihrer ersten Sitzung. Zuvor hatten die Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth die bisherigen Überlegungen wie bereits vor einigen Monaten im Gesamtstadtrat dargelegt. Bauoberrätin Gudrun Seidel machte deutlich: "Dies ist ein Angebot des Staates!" Die Stadt würde nicht gezwungen, das Projekt in Angriff zu nehmen. Es liege voll in ihrer eigenen Verantwortung. Angesichts der Berechnungen, die im Stadtgebiet bei einem hundertjährigen Hochwasserereignis Schäden von über 14 Millionen Euro erwarten lassen, werde den Stadträten allerdings von den Fachbehörden dringend empfohlen, die Pläne weiterzuverfolgen.
Mehrere Varianten konnten die Experten des Wasserwirtschaftsamtes präsentieren, zugleich Fördersätze je nach Trägerschaft von 50 und 65 Prozent, eine abschnittsweise Realisierung über mehrere Jahre und einen weiteren Zuschuss für den Unterhalt.

Stadtrat Hubert Gerblinger stellte deutlich als Entscheidungskriterium heraus: "Zustimmung nur dann, wenn es wirklich einen zuverlässigen Schutz bringt!" Danach geht der Trend zu einem  Modell mit einem Polder bei Roggden und zusätzlichen Schutzmaßnahmen entlang der Zusam innerhalb des Stadtgebietes. Varianten sehen zudem verschiedene schützende Einrichtungen entlang der Laugna bei Geratshofen vor, teils mit einem Rückhaltebecken, wofür sich Stadtrat Reinhold Wörle einsetzte. Gerblinger forderte zudem, auch die kleineren Zuflüsse wie Aufbach und Bliensbach in die Untersuchung einzubeziehen.  Die Kosten bewegen sich nach heutiger Schätzung bei Berücksichtigung aller Zuschussmöglichkeiten für die Stadt um 2,5 Millionen Euro, gestreckt auf fünf Jahre.

Vor endgültigen Entscheidungen sollen Bürger und Öffentlichkeit frühzeitig "in einem offenen Dialog" beteiligt werden, forderte SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Glungler.  Dieser Vorschlag fand einstimmige Zustimmung. Daraufhin einigte sich die Runde, den Auftrag für ein Büro, das die weiteren Schritte einschließlich der Bürgerbeteiligung entwickeln soll, vorzubereiten. Auf eine Frage von Stellvertretendem Landrat Alfred Schneid ergab sich, dass angesichts der noch erforderlichen Planungen und Rechtsverfahren frühestens mit einer Realisierung ab 2014/15 gerechnet werden könne.