Wertingen

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Rathaus Wertingen

Bedarfsplan FeuerwehrenEin Gutachten soll endlich Klarheit bringen, um die Debatten unterm Jahr zu beenden. So äußerte sich Bürgermeister Willy Lehmeier zum Feuerwehrbedarfsplan, den die Stadt jetzt durch eine Sicherheitsberatung und durch eine Erkundungsfahrt vor Ort erarbeiten lässt. Der Berater des Unternehmens, Robert Kroha, holte sich dazu Informationen vor Ort ein. Eine Erkundungsfahrt mit Vertretern der Wertinger Wehren zu den acht Standorten in den einzelnen Ortsteilen brachte schon einiges für Kroha zutage. Außerdem sah er sich an, wo die Betriebe sind, wo Schulen und Krankenhaus liegen, wo eventuell ein erhöhtes Gefahrenpotential bestehen könnte. Über seine Erkenntnisse berichtete der studierte Diplom-Kaufmann den Führungskräften der acht Wehren in und um Wertingen. Neben Lehmeier, hörten auch zweiter Bürgermeister Johann Bröll, einige Stadträte und der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Karl Benz, zu. „Wir unterstützen die Gemeinden in deren Überlegungen, wie das zukünftige Sicherheitskonzept aussehen soll, welches den heutigen Mindeststandards entspricht, aber gleichzeitig kostengünstig ist“, so Kroha. Denn die, anhand des Gutachtens getroffenen Entscheidungen, sollten im besten Fall wenigstens für die nächsten fünf Jahre Gültigkeit haben. Es gelte herauszufinden, wie die zu schützenden Ziele optimal mit den Standorten sowie der Personaldecke der Feuerwehren in Einklang zu bringen sind. „Um die Frage beantworten zu können, wie viel Feuerwehr braucht eine Kommune, brauchen wir Ihre Mitarbeit“, wandte sich Kroha an die Feuerwehrmänner. Wichtig sei es zu wissen, wie die Verfügbarkeit der Feuerwehrler zum Beispiel tagsüber und während der Woche sein kann, wie diese Leute ausgebildet sind oder wie weit sie vom Standort der Feuerwehrgebäude weg wohnen. So könne man herauszufinden, wie schnell eine Wehr ausrücken könne. Auch sei ein Abriss über deren Einsätze hilfreich, so Kroha. „Wann sind die Wehren vermehrt ausgerückt, am Tag oder abends, waren es Wohnhausbrände oder mehr Unfälle“, erklärte der Fachmann seinen Informationsbedarf. Mit Hilfe von kleinen Projektgruppen, die sich aus den Feuerwehrleuten vor Ort bilden sollen, werden Grundlagen für ein Sollkonzept erarbeitet. All‘ diese Daten würden dann ausgewertet, ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt und dem Stadtrat vorgestellt.
 „Dieses Sollkonzept kann unter anderem die Frage beinhalten, wo die zukünftigen Standorte stehen und wie diese ausgestattet sein sollen oder wo neue Fahrzeuge angeschafft werden müssten.“ Auch Empfehlungen zum Thema Personal würden unter Umständen abgegeben.


weitere Informationen

Acht Freiwillige Feuerwehren kümmern sich um den Brandschutz in Wertingen und den zugehörigen Ortsteilen: Wertingen, Gottmannshofen, Prettelshofen, Roggden/Hettlingen, Rieblingen, Bliensbach, Hohenreichen und Hirschbach. Alle Männer und Frauen im Einsatz arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Nun hat die Stadt Wertingen das Erstellen eines Feuerwehrbedarfsplans in Auftrag gegeben. Dieser soll die Arbeit dieser Menschen unterstützen und den Brandschutz.