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Stadtmarketing in Wertingen

Der Königsweg für jede Kommune sind gemeinsame Projekte aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und privaten Initiativen. Das machten zwei Workshops des Münchner Beratungs- und Managements-Unternehmen Cima deutlich. Wertinger Bürger aus Kommunalpolitik, Ehrenamt und der Wirtschaftswelt nahmen daran teil. Christian Hörmann, Büroleiter des Unternehmens, leitete die Gespräche im Wertinger Schlosssaal. Er meinte: „Nur so können trotz knapper Ressourcen gemeinsame Projekte unterschiedlicher Art gestemmt werden.“

Bereits im März berichtete Michael Buhl von der Wirtschaftsvereinigung, Wertingen erhalte ein kostenloses Coaching in Sachen Stadtmarketing, hierfür sei man von der RID-Stiftung aus vielen schwäbischen Kommunen ausgesucht worden. So kam es, dass die Teilnehmer an zwei Abenden zusammen saßen und über verschiedene Handlungsfelder diskutierten, die von Hörmann vorgestellt wurden. Zunächst sollten sie ihre Prioritäten zu den einzelnen Bereichen, wie ganz wichtig bis hin zu wenig wichtig, vergeben. „Es haben sich klar verkehrliche Fragen und die Außendarstellung ihrer Stadt herauskristallisiert“, so Hörmann. Peter Schneider, Stadtrat und einer der Workshopteilnehmer, nannte ein Beispiel: „Jeder klagt, beim Falschparken einen Strafzettel zu bekommen, aber keiner erwähnt, dass in ganz Wertingen Parken umsonst ist.“ Auch der gerade neu verlegte Wochenmarkt kam zur Sprache. Hier riet der Fachmann zu einem Konzept und dazu, „…in einem Jahr zu evaluieren, ob dieses aufgegangen ist.“ Eine ebenfalls hohe Priorität vergaben die Teilnehmer dem Logo der Zusamstadt, dem Erkennungsmerkmal Wertingens. Ebenfalls erkannten sie die Notwendigkeit, dass Politik, Wirtschaft und Gastronomie übergreifend mehr für die Kundenbindung tun müssen. Wie die erarbeiteten Themenfelder umzusetzen seien, ausgehend vom heutigen Stand, war eine weitere Aufgabenstellung der Workshops. Übereinstimmend fanden die Teilnehmer heraus, es müsse eine funktionierende Vernetzung aller Interessengruppen eingerichtet werden. Dafür wären dauerhaft miteinander arbeitende Projektgruppen geeignet, die wiederum Jahrespläne erstellen und laufend in Kontakt bleiben sollen. Laut Hörmann gewinne das Ehrenamt immer mehr an Bedeutung, dies ergebe neue Interpretationen: „Mit privatem und offiziellem Engagement können Sie die Entwicklung Ihrer Stadt fördern, diese Mischung ist der Königsweg für jede Kommune.“ Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier nahm ebenfalls an beiden Workshops teil und zog ein positives Fazit daraus: „Wir sollten ein nächstes Treffen im Herbst anstreben, um dann auch gleich in unseren Haushaltsberatungen die Finanzierung verschiedener Projekte mit einfließen zu lassen.“ Dann, so Lehmeier, könne man bereits zu Beginn 2013 verlässlich mit den neu erarbeiteten Konzepten starten.