Wertingen

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Rathaus Wertingen

Jubiläum 40 Dienstjahre Martha Binswanger

„Es ist der richtige Job, ich kann mir nichts anderes vorstellen“, sagt Martha Binswanger. Auf den Tag genau sitzt sie seit vierzig Jahren als Vorzimmerdame, als Chefsekretärin, als Organisatorin, aber auch als Mädchen für alles vor dem Büro der Wertinger Bürgermeister. Sie begleitete Dietrich Riesebeck durch dessen Amtszeit von 1972 bis zum 30. April 2002 und unterstützt seitdem tatkräftig den amtierenden Bürgermeister Willy Lehmeier. Natürlich könnte Martha Binswanger viel erzählen, tut sie aber nicht. Vertrauen und Diskretion sind wichtig in ihrem Job.

„Früher war alles anders geregelt, da hatten wenige Beschäftigte mehrere Funktionen inne“, sagt sie rückblickend. Das alte Rathaus war noch am Marktplatz untergebracht. „Dort teilte ich mir mit Geschäftsleiter Georg Egger ein Zimmer und für ihn arbeitete ich auch.“ Das ist heute anders. Das Rathaus ist 1975 ins Schloss gezogen und Geschäftsleiter Günther Weiser hat seine eigene Sekretärin. „Neben den Büroarbeiten habe ich von Anfang an Veranstaltungen organisiert“, erinnert sie sich. Erste Mammutaufgabe sei die 700-Jahrfeier Wertingens zur Stadterhebung gewesen, zwei Jahre nach ihrem Start im Rathaus. Ein ganzjähriges Programm musste gemanagt und überwacht werden, „…das haben Georg Egger und ich gemeinsam gestemmt.“ Selbst wenn Riesebeck für sein Temperament bekannt gewesen sei, sagt Martha Binswanger: „Wir hatten die ganzen Jahre keinerlei Differenzen, wir waren ein eingespieltes Team.“ Doch nicht nur vom Temperament würden sich Riesebeck und amtierender Bürgermeister Willy Lehmeier unterscheiden, so Binswanger. Während Riesebeck ausschließlich und für jede Notiz zum Diktat gerufen habe, erledigt Lehmeier dank des Computers kleinere Arbeiten selbst. Gleich geblieben ist, dass sie oft die Besucher daran hindern muss, zu häufig den Chef zu stören. „Oft kann ich an einen Sachbearbeiter verweisen, alles kann der Bürgermeister ja auch nicht erledigen“, erklärt sie ihr Verhalten. Auch wenn das Computerzeitalter vieles leichter gemacht habe, sei die Arbeit nicht weniger geworden. Sie kümmert sich um den Ruf der Stadt in Sachen Kunst, Ausstellungen, Stipendiaten und Aktionen gehören dazu. „Ich muss die Jahresabläufe vorbereiten, neben den Ausstellungen sind das Veranstaltungen, Meisterschaften, Ehrungen und einiges mehr.“ Kein Außenstehender könne sich wirklich vorstellen, wie viel Arbeit dahinter stecke, beteuert sie. Für das sechsmal im Jahr erscheinende Bürgerinfo ist sie genauso verantwortlich wie für die monatlichen Sitzungen oder für die Auszubildenden, die auch immer wieder in ihrem Büro sitzen. Die nächste Mammutaufgabe hat Binswanger schon fest im Blick: die Landkreisausstellung in Wertingen in 2013. Auch wenn ihr Arbeitspensum öfters über das übliche Maß hinausgeht, sagt sie nur: „Das ist hier wie bei allen andern auch, wenn was los ist, sind wir da.“

weitere Informationen
Martha Binswanger, geboren am 12. Mai 1953 in Binswangen, verheiratet, einen Sohn, ist seit dem 1. Oktober 1972 bei der Stadt Wertingen als Sekretärin des Bürgermeisters beschäftigt. Sie arbeitete dreißig Jahre lang für den Ex-Bürgermeister Dietrich Riesebeck und seit dem 1. Mai 2002 für den amtierenden Bürgermeister Willy Lehmeier.