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Selbsthilfe im Alter„Die Stadt Wertingen wird die Aktivitäten bis zur Gründungsversammlung unterstützen“, äußerte sich Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier über das Vorhaben, in der Region Wertingen und Buttenwiesen eine Seniorenvereinigung zu gründen. Das Unternehmen soll Senioren und alte Menschen unterstützen, solange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Das Projekt, das bereits im Baden Württembergischen erfolgreich praktiziert wird, wurde im Oktober mit einem Referat im Wertinger Festsaal vorgestellt und stieß bei der Bevölkerung auf großes Interesse.

 

Erstmals trafen sich jetzt knapp dreißig Aktive, die sich bereit erklärten mitzuhelfen, eine vergleichbare Einrichtung in der Region zu gründen. Eine erste Hürde beschrieb Alfred Sigg, Kenner in der Thematik Satzung und Vereinsgründung: „Anders als in Baden Württemberg darf in Bayern kein Verein Profit erarbeiten, wir müssen klären, ob sich mit der Satzung des Gründermodells bei uns eine Genossenschaft aufbauen lässt.“ Da das Prinzip des Seniorenprojekts darauf basiert, nicht nur ehrenamtlich Leistungen an Bedürftige zu erbringen, sondern diese entweder mit Zeit oder mit einem Entgelt hinterlegt werden, muss eine passende Rechtsform für das Projekt gefunden werden. Dies zu klären übernahm ein erster Arbeitskreis von Spezialisten. Bereits in einem Vorgespräch zwischen Lehmeier und der Initiatorin des Projekts, Ulrike Hauke sowie Hans Josef Berchtold wurde bereits deutlich, besser im Vorfeld mehr Zeit in die Vorbereitungen zu investieren. Berchtold erklärte sich außerdem bereit, seine Managementerfahrungen als ehemaliger Technikvorstand beim Unternehmen Creaton in das Projekt einzubringen. Über diesen Entschluss informierten Lehmeier und Hauke die Anwesenden an dem Abend: „Wir müssen zunächst alle Punkte und offenen Fragen genau und in Ruhe erarbeiten.“  Dem stimmten alle einhellig zu. Während des ersten Treffens sprach Lehmeier einen weiteren wichtigen Punkt an: „Ein Arbeitskreis sollte die bereits vorhandenen Sozialleistungen in der Region listen und nicht abgedeckte Bedürfnisse unserer alternden Gesellschaft herausfinden, denn hier doppelgleisig zu fahren, wäre wenig sinnvoll.“ Weiter wurde ein Arbeitskreis beauftragt, sich um notwendige Versicherungen und zukünftige finanzielle Aufgaben zu kümmern beziehungsweise vorzubereiten. Auch die Aufgaben für ein gelungenes Marketingkonzept konnten mit einem Arbeitskreis besetzt werden.

Seitens der Vorstandschaft des ASBs (Arbeiter-Samariter-Bund) wurde den Aktivisten angeboten, die nächste Versammlung im Januar 2013 in den Räumen des Wertinger Mehrgenerationenhauses abzuhalten. All‘ das sei ein großer Schritt in Richtung Seniorenvereinigung, freuten sich die Protagonisten. Beim nächsten Treffen sollen die erarbeiteten Kenntnisse und Informationen mitgeteilt und weitere Schritte besprochen werden.


weitere Informationen

In Wertingen soll eine Seniorenvereinigung gegründet werden, die sich zum Ziel gesetzt hat, bedürftigen Senioren ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Ein erster Vortrag im Oktober machte den Bedarf der Bevölkerung deutlich. Bis die Vereinigung ihre Arbeit aufnehmen kann, müssen noch Fragen und Aufgaben beantwortet beziehungsweise erledigt werden. Die nächste Zusammenkunft wurde auf den 10. Januar datiert. Die Bevölkerung in der Region wird laufend und umfassend über die Entwicklung bis hin zur Gründungsversammlung informiert.