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Abwasserdruckleitung nach HohenreichenWertingens Bürgermeister Willy Lehmeier bezeichnet die bevorstehende Auflösung des Abwasserzweckverbands Reichenbachtal, welcher noch die Abwässer einiger Ortsteile der Kommunen Buttenwiesen und Wertingen entsorgt, als eine Trennung mit gutem Ausgang.

„Jeder wird in seiner Region dafür neue Strukturen schaffen“, so das Stadtoberhaupt. Was das für Wertingen und die betroffenen Stadtteile Hohenreichen, Possenried und Hirschbach genau bedeutet, führt Stadtbaumeister Anton Fink detaillierte auf: „Wir werden auf einer Strecke von etwas mehr als drei Kilometern eine Leitung verlegen, durch die dann das Abwasser zur Wertinger Kläranlage gepumpt wird.“ Diese verlaufe von Hohenreichen in Richtung Reatshofen und unter der Staatsstraße 2027 sowie unter der Zusam hindurch. Die Bauarbeiten für die Druckleitung sollen, je nach Witterung, im Frühjahr beginnen, da die dafür notwendigen Ausschreibungen bereits abgeschlossen seien, so Fink weiter. An derselben Stelle, wo jetzt das alte Regenüberlaufbecken in Hohenreichen liegt, „…wird außerdem ein Pumpwerk mitsamt einem Regenrückhaltebecken errichtet, hier achten wir darauf, dass dieses energieeffizient arbeiten wird.“ Den Bedarf beziffert Fink mit bis zu vierzehn Litern Abwasser pro Sekunde. Nicht überall werde das Verlegen der Druckleitung in sogenannter offener Bauweise durchgeführt, so der Stadtbaumeister weiter: „Unterm Reichenbach, unter der Zusam und unter der Staatsstraße nach Buttenwiesen gehen wir mit dem Spülbohrverfahren durch.“ Dass man nicht die gesamte Strecke mit dem Spülbohrverfahren erledige, sei den Kosten geschuldet: „So sparen wir bis zu 70 000 Euro.“

Lehmeier beantwortet die Frage, warum die neue Strukturierung notwendig wurde, mit einer in die Jahre gekommenen Anlage: „Die Verbandskläranlage in Vorderried ist stark sanierungsbedürftig, es wurde festgestellt, dass Investitionen nicht mehr rentabel wären.“ Gleichzeitig sei berechnet worden, eine neue Abwasserleitung von Hohenreichen zur Kläranlage Wertingen, mache allein deshalb schon Sinn, weil diese die erforderlichen Kapazitäten aufweisen würde. Die Gesamtkosten für die Stadt Wertingen gibt er mit geschätzten 1,3 Millionen Euro an, welche über die Abwassergebühren finanziert werden. Lehmeier erklärt, die Akzeptanz für das Vorhaben konnte dank einer Begehung mit dem Ökonomischen Ausschuss gefestigt werden. „Wenn dann beide Kommunen ihre Arbeiten abgeschlossen haben, wird der Abwasserzweckverband Reichenbachtal aufgelöst werden“, sagt er abschließend. 

weitere Informationen
Der Abwasserzweckverband Reichenbachtal wird aufgelöst, sobald Buttenwiesen und Wertingen neue Strukturen geschaffen haben. Notwendig macht dies die überalterte Kläranlage in Vorderried. Für die betroffenen Wertinger Stadtteile Hohenreichen, Possenried und Hirschbach wird dafür eine mehr als drei Kilometer lange Druckleitung zur Kläranlage Wertingen verlegt werden. Die Gesamtkosten werden mit circa 1,3 Millionen Euro angegeben.