Wertingen

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Garten auf der WERTAWertingens Bürgermeister Willy Lehmeier sieht die Initiative, während der Wirtschaftsausstellung WERTA 2013 Anfang Oktober eine Begegnung von Handwerk und Schule zu schaffen, ganz pragmatisch:

„In einer Zeit, wo das Handwerk händeringend Nachwuchskräfte sucht, ist es für mich selbstverständlich, zusammenzubringen, was zusammen gehört.“ Das wie beantwortet Projektleiterin Martha Binswanger: „Wir wollen den Betrieben am zweiten Ausstellungstag ermöglichen, ihr Handwerk allgemein und ihre Unternehmen im Speziellen den Schülerinnen und Schülern vorzustellen.“ Die Stadt würde diese Initiative für die Handwerksbetriebe kostenfrei organisieren und auch die Schulleiter dazu einladen, mitzumachen. Bernhard Wiesner, Schulleiter der Wertinger Anton-Rauch-Realschule zeigt sich begeistert: „Sowas ist genau unsere Ausrichtung, die Realschule ist auf solche Verbindungen angewiesen, weil das die Richtung ist, für die wir uns das ganze Jahr über einsetzen.“ Rektor Josef Kreuzer von der Wertinger Mittelschule bestätigt die Einstellung: „Die Mittelschule arbeitet sehr berufsorientiert, deshalb ist die Aktion eine gute Sache, jedoch ist es inzwischen – aufgrund der immer geringer werdenden Anzahl von Schülern – auch für die Betriebe wichtig, sich darstellen zu können, da ist so ein Berufsinformationstag (BIT) genau das Richtige.“

 

Lehmeier appelliert an die regional ansässigen Betriebe, sich hierfür einzubringen, denn wichtig wäre, „…ein hoher Zuspruch, Interesse am Thema und für ein paar Stunden das Standpersonal zu stellen!“ Interessiert an dem BIT zeigt sich Franz Seitz, Inhaber von Glas Seitz. Derzeit habe er zwei Auszubildende, „…aber spätestens in zwei Jahren brauche ich wieder einen Lehrling.“ Seitz sieht ein, man müsse am Ball bleiben und rechtzeitig Kontakte herstellen, deshalb erklärte er sich prinzipiell bereit, an dem BIT teilzunehmen. Ähnlich äußert sich Dieter Hurler, Bezirkskaminkehrermeister: „In unserer Branche steht der Nachwuchs nicht gerade Schlange, demnächst gehen bei uns etliche in Rente und diese Kehrbezirke müssen wieder besetzt werden.“ Sollte sich die Innung beteiligen, wolle man sich mit einem Stand auf der WERTA 2013 präsentieren. Eine weitere Branche, die es nicht leicht in Sachen Fachkräfte hat, ist der Beruf des Schreiners. So spricht Christoph Fisslake über die Kommentare von Kollegen. Der Schreiner mit eigener Holzwerkstatt sagt, sein Betrieb sei ein kleiner  und er habe noch keinen Engpass an Auszubildenden erleben müssen. Jedoch, Schreiner sei kein leichter Beruf, aber ein Berufsfeld, welches viele Bereiche umfasse. „So eine Initiative gefällt mir prinzipiell ganz gut, denn je mehr die Schüler Informationen über einen Beruf erhalten, desto besser für alle Beteiligten.“


weitere Informationen:

Informationen über die WERTA und den BIT unter www.werta-wertingen.de oder  Telefon 08272/84-196, Martha Binswanger (Projektleitung).