Wertingen

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Aktuelles

Immer auf dem neuesten Stand der Geschehnisse in Wertingen.

Rathaus Wertingen

Futterroboter auf der Werta 2013Die Wirtschaftsausstellung zeigt auf dem umfangreichen Ausstellungsgelände rings ums Wertinger Schloss nicht nur Unterhaltsames, sondern bietet auch vielfältige Informationen an. So zum Beispiel auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Es bietet seine Beratung in den vier Tagen in der Landwirtschaftsschule an. Deren Mitarbeiter stehen dann Interessierten und vor allem den Landwirten zur Seite, wenn sie sich über Neuerungen und technische Errungenschaften in einem modernen Landwirtschaftsbetrieb informieren wollen.

 

So auch Ottmar Hurler. Der Berater ist neben anderen auch von einer Neuerung für den Kuhstall überzeugt – einem Futterschieber. Dieser vollautomatisch arbeitende Roboter, den sich Landwirt Josef Deisenhofer jun. in Zusamaltheim für seine 130 Milchkühe angeschafft hat, ist für Hurler eine sich lohnende Arbeitsentlastung: „Der Futterschieber kann ein wesentlicher Beitrag für einen modernen Milchviehbetrieb leisten, außerdem verbessert er die Futteraufnahme der Milchviehherde. Das Gerät ist dabei sehr sicher und reagiert äußerst sensibel auf Hindernisse, es kann also auch für Kinder nicht zur Gefahr werden.“ Ein wichtiges Kriterium für den Fachmann und den Landwirt, dessen Tiere in einem 1 600 Quadratmetergroßen Außenklimastall stehen und dadurch frische Luft und Licht genießen können. „Mit dem Futterautomat haben sie noch mehr Komfort, versichert Deisenhofer und erklärt, wie das geht: „Ein runder, akkubetriebener Nachräumautomat, ein Futterschieber, fährt selbstständig am sogenannten Futtertisch entlang und schiebt das Futter immer wieder an den Trog. Nach jeder Runde kehrt das Gerät an die platzsparend installierte Ladestation zurück.“ Es verschaffe dem jungen Landwirt und seiner Familie einfach mehr Zeit.   Man glaubt es ihm sofort, wenn man hört, dass die Tiere am Tag circa sechs Tonnen Kraftfutter verspeisen. Josef Deisenhofer erklärt, dass der eingebaute Ultraschall-Sensor dafür sorgt, dass der Futterschieber dem Fressgitter in dem Abstand folgt, der zuvor programmiert worden ist.

Über die Anschaffungskosten, die der Landwirt mit rund 15 000 Euro beziffert und über noch andere lohnende Investition sowie Vorteile solcher Neuerungen beraten Hurler und seine Kollegen vom Landwirtschaftsamt während der vier Tage auf der WERTA informativ und ausführlich.

 

weitere Informationen

Über Neuerungen in der Landwirtschaft, unter anderem über einen automatischen Futterschieber, informieren die Fachberater des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten während der WERTA 2013 in der Landwirtschaftsschule, der Roboter kann besichtigt werden.

Weitere Informationen zur WERTA 2013 finden Sie unter www.werta-wertingen.de.