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Wertinger RundtourFür Smartphonebesitzer sind Begriffe wie „App“ oder „QR-Code“ sicher geläufig. Alle die über einen Internetzugang entweder über Smartphone, PC oder Laptop verfügen sind bereits in der Lage, dem sogenannten City-Connector, auf seinem Weg durch Wertingen, einer quasi geführten Stadtrundtour zu folgen - und zwar digital und real.

Die Gymnasiasten Otto von Zastrow und Stephan Ried, beide 18 Jahre alt, stehen zwar kurz vor dem Abitur, trotzdem ist es ihnen gelungen, sich mit dieser Idee selbstständig zu machen. Sie entwickelten den City-Connector und fanden mit einer GbR zur einfachsten Form einer Personengesellschaft zusammen. Beim Erstellen der "Wertinger Stadtführung" konnten die beiden ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Wertingen und auf die Unterstützung von Bürgermeister Willy Lehmeier zählen. Dieser äußert sich begeistert über die Idee der beiden: „Es ist eine, an die heutige Zeit angepasste Möglichkeit, unsere schöne Stadt und ihre Attraktionen den Besuchern zugänglich zu machen, außerdem haben die beiden eine ganz tolle Idee real werden lassen, so etwas muss gefördert werden.“ So brachten Ried und von Zastrow die kulturellen Sehenswürdigkeiten auf der digitalen Plattform, dem City-Connector zusammen. Und dazu braucht es eben eine Android-App, eine Website sowie verschiedene QR-Codes, die bereits an zwölf ausgesuchten Stellen platziert wurden. Die Idee stammt noch aus der Gymnasialzeit, von Zastrow und Ried haben sie verfeinert und vervollständigt. „Diese zwölf Stellen in Wertingen sind kulturell attraktive Plätze oder Orte, wir zeigen aber auch Stationen, die nicht sofort ins Auge stechen“, so die beiden. Sie führen als Beispiel das aus ihrer Sicht gelungene Jungendkulturhaus in der Josef-Frank-Straße auf. „Selbst wenn man da nicht zu jeder Zeit die tolle Innenausstattung bewundern kann, so ist das dann doch über unseren digitalen Zugang möglich.“ Die QR-Codes vor Ort dienen quasi als digitale Infotafeln. Die können noch detaillierter ausfallen, zum Beispiel für die Wertinger Gastronomie. „Das könnte insgesamt für Betriebe und Unternehmen interessant werden“, sagt von Zastrow über die Ideen zur Weiterentwicklung der App. Ohne Probleme könnte man so Öffnungszeiten, Speisekarten, Preise oder Angebote und Produkte der Betriebe als Information sofort zugänglich machen. Die momentane Startseite der von den beiden selbst entwickelten App ist aufgegliedert mit Fotos, die zeigen, was es alles in Wertingen gibt. „Klickt man auf ein Bild, kommt man auf die in einem Smartphone inkludierte Navigation und wird so direkt zu der Stelle geführt“, erklärt Ried die Vorgehensweise. Steht man dann vor den Gebäuden, der Kirche oder auf den Plätzen und nützt den QR-Code, bekommt der Interessierte alles Wissenswerte erklärt. Inhaltlich seien sie dabei vom Stadtarchivar Dr. Johannes Mordstein mit seinen fundierten geschichtlichen Kenntnissen unterstützt worden. „Auch der Beistand des Bürgermeisters hat uns von Anfang an Mut gemacht.“

weitere Informationen
Wer sich für den Wertinger City-Connector interessiert, kann das tun unter: www.wertingerrundtour.wordpress.com. Zwei Wertinger Gymnasiasten haben die digital begleitete Stadtrundtour mit entwickelt und bieten Besuchern anhand einer selbst entwickelten Android-App und QR-Codes umfassendes Wissen auf dem Weg durch die Zusamstadt an.