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Wertinger DetektivspielEigentlich hätte das Detektivspiel schon vergangenen Sommer beginnen sollen, doch Vandalen zerstörten gleich mehrmals einzelne Stationen der modernen Form einer Schnitzeljagd durch die Wertinger Innenstadt.

Wie berichtet, entwickelten Schüler eines Projektkurses des örtlichen Gymnasiums die spannende Jagd nach einem Täter. Was der getan hat, verraten Manuel Memminger und Maximilian Kühn noch nicht. Die beiden Gymnasiasten sind zwei der insgesamt dreizehn Schüler, die an der Entwicklung des Spiels beteiligt waren. Sie sagen lediglich: „Mithilfe von interaktiven Aufgaben und anhand versteckter Installationen an unterschiedlichen Stellen in der Zusamstadt können Kinder, Familien aber auch Schulklassen die Fragen des Detektivspiels nach und nach beantworten und kommen so dem Unhold langsam auf die Spur.“ Dabei berücksichtigten die Schüler auch die Tatsache, dass alle Stationen zu Fuß erreicht werden können. Helfen würden auch geschichtliche Informationen über die Stadt, so die beiden. Sie betonen, der spielerische Effekt habe im Vordergrund gestanden: „Wir dachten dabei an Kinder im Alter zwischen zehn und dreizehn Jahren.“ Sollte das Detektivspiel gut ankommen, wolle man den kriminalistischen Parcours auf Erwachsene anpassen, die Aufgabenstellung erschweren. Doch soweit seien sie bislang noch nicht gekommen, klagen Memminger und Kühn. „Von unseren acht Stationen waren wenigstens drei kaputt und das gleich mehrmals.“ Zum Beispiel gossen die Schüler für eine Aufgabe einen Fußabdruck aus Beton. „Der Fußabdruck wäre die letzte Station, die dann den Täter auch entlarvt“, sagen sie. Doch die Stelle entdeckten Vandalen und fanden Spaß daran, den Abdruck zu zerstören, ein weiteres Mal wurde er gestohlen. „Jetzt haben wir uns eine andere Stelle ausgesucht.“ Das aber musste auch im Spiel abgeändert werden. „An anderen Stationen wurden laminierte Hinweiszettel oder ein ominöses Holzbrett entwendet, ohne diese Hinweise funktioniert aber das Spiel nicht“, sagen die Schüler des Seminars, das inzwischen offiziell beendet ist. Auch für diese Hinweise suchten sich die jungen Leute andere Stellen aus. „Wir wollen dem Detektivspiel aber zum Start verhelfen, sonst haben wir uns ja monatelang die ganze Arbeit umsonst gemacht“, appellieren die Schüler an diejenigen, die sich anscheinend einen Spaß daraus machen, zu zerstören und zu stehlen. „Wir hoffen, dass sie uns jetzt in Ruhe lassen und wir das Detektivspiel in Wertingen etablieren können.“ Bürgermeister Willy Lehmeier ist verärgert über den Vandalismus: „Es ist äußerst töricht, ein gutes und intelligent gemachtes Spiel, welches noch dazu auf unsere schöne Stadt angepasst ist, mutwillig kaputt zu machen.“ Das Stadtoberhaupt weist darauf hin, dass Verstöße dieser Art auch strafrechtlich geahndet werden.

 

weitere Informationen
Ab sofort können sich alle am Detektivspiel Interessierten über die Homepage der Stadt Wertingen über die Bedingungen des Detektivspiels informieren und mit der spannenden Verbrecherjagd beginnen: http://www.gymnasium-wertingen.de/detektivspiel/

Schüler des Wertinger Gymnasiums haben die moderne Form einer Schnitzeljagd innerhalb Wertingens ausgedacht. Dafür wurden verschiedene versteckte, interaktive Stationen und Aufgaben installiert, zu denen die Kinder und alle übrigen Mitspieler dank Anleitung von der Website der Lösung auf die Spur kommen können.