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20180423 archivbetreuerWer bei Archiven an verstaubte Akten denkt, unterliegt einem gewaltigen Irrtum. Dies wurde beim 2. Kurs für Archivbetreuer in Gemeinden, Märkten und Städten des Bezirks Schwaben in Wertingen deutlich.

Auf Initiative des Wertinger Stadt-, Kreis- und Bezirksrats Dr. Johann Popp hatten das Staatsarchiv Augsburg, die Bezirksheimatpflege Schwaben und die Stadt Wertingen zu dieser Fortbildungsveranstaltung geladen, die auf eine sehr große Resonanz stieß. Aus ganz Schwaben waren insgesamt 32 Teilnehmer angereist, von Monheim und Kaisheim im Norden bis Altusried im Süden des Regierungsbezirks. Bürgermeister Willy Lehmeier begrüßte als Hausherr des Wertinger Schlosses die Gäste. Er bedankte sich insbesondere bei der VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG für eine großzügige Spende, dank der die Fortbildung für die Teilnehmer kostenlos durchgeführt werden konnte, wodurch die Attraktivität des Angebots deutlich gesteigert wurde.

Wer bei Archiven an verstaubte Akten denkt, unterliegt einem gewaltigen Irrtum. Dies wurde beim 2. Kurs für Archivbetreuer in Gemeinden, Märkten und Städten des Bezirks Schwaben in Wertingen deutlich. Auf Initiative des Wertinger Stadt-, Kreis- und Bezirksrats Dr. Johann Popp hatten das Staatsarchiv Augsburg, die Bezirksheimatpflege Schwaben und die Stadt Wertingen zu dieser Fortbildungsveranstaltung geladen, die auf eine sehr große Resonanz stieß. Aus ganz Schwaben waren insgesamt 32 Teilnehmer angereist, von Monheim und Kaisheim im Norden bis Altusried im Süden des Regierungsbezirks. Bürgermeister Willy Lehmeier begrüßte als Hausherr des Wertinger Schlosses die Gäste. Er bedankte sich insbesondere bei der VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG für eine großzügige Spende, dank der die Fortbildung für die Teilnehmer kostenlos durchgeführt werden konnte, wodurch die Attraktivität des Angebots deutlich gesteigert wurde.In ihren einführenden Referaten betonten die beiden Tagungsleiter Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger Schwaben) und Dr. Thomas Engelke (Direktor des Staatsarchivs Augsburg) die herausragende Bedeutung von Archiven als „Gedächtnis“ der Kommunen. Ein funktionierendes Archiv vor Ort ist nach ihren Worten die unabdingbare Grundlage für eine effektive und sachgerechte Kommunalverwaltung. Überdies erfüllen Archive wichtige gesellschaftliche Funktionen, denn als „Häuser der Geschichte“ dokumentieren sie historische Entwicklungen von Städten, Märkten und Gemeinden. Archive sind somit reichhaltige Fundgruben für Verwaltungen, Familienforscher, Heimatkundler und Wissenschaftler.

Zu Beginn des intensiven Tagungsprogramms führte Patrick Rieblinger (Staatsarchiv Augsburg) in die Grundlagen der Archivarbeit ein: Welche Arten von Archiven gibt es? Was sind ihre Aufgaben? Welche Maßnahmen müssen zur Bestandserhaltung ergriffen werden? Aus seinen Ausführungen wurde deutlich, dass es in Archiven keine verstaubten Akten geben darf, denn aus Gründen der Bestandssicherung muss das Archivgut in säurefreie Umschläge und Kartons verpackt werden, wo es vor schädlichen Faktoren wie Staub, Insekten und Licht geschützt ist.

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