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20210325 birnbaualleeBeim Betrachten der neuen Skulptur von Peter Schwenk an der Hohenreicher Birnbaumallee entspann sich zwischen dem Künstler und Herbert Dlouhy ein Gedankenaustausch. Herauskam der Begriff „Sanfte Berührung mit Stahl“, denn drei ineinander „verschlungene“ Rohrbögen sollen zukünftig den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Anlass dieses Wortspiels war die offizielle Übergabe der Skulptur an die Stadt Wertingen. Als „Drahtzieher“ der neuen Bereicherung für die kleine Allee zwischen Hohenreichen und Possenried agierte wieder einmal Herbert Dlouhy. Selbst weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt, brachte er seinen langjährigen Freund Peter Schwenk dazu, der Stadt sein formschönes und ästhetisch wirkendes Werk zu überlassen. Schwenk ist in der Zusamstadt kein Unbekannter, unter anderem faszinieren seit Jahren sehr große – aus zig-Eisenteilen zusammengesetzte – Kugeln, zu sehen am Skulpturenweg im Donauried und im Wertinger Schloss.

Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier ließ es sich daher nicht nehmen, vor Ort den beiden – Schwenk und Dlouhy – für dessen Arbeit und das Engagement zu danken. Die Arbeit Schwenks kommentierte Lehmeier mit den Worten: „Sie haben ein hartes Material wie Eisen in eine andere Form gebracht, jetzt wirkt es geschmeidig und homogen.“ Er könne sich vorstellen, dass die Arbeit, die dahinter stecke, keine einfache gewesen sei. Der Künstler sagte über sein Werk: „Mein Ziel war es, die drei ineinander verschlungenen Teile so zu verschweißen, dass keine Verbindungsnähte zu sehen sind.“ Steht man vor der knapp mannshohen Skulptur, kann man erahnen, dass dies kein leichtes Unterfangen gewesen ist. Weich und verschlungen fließen simple Rohrbögen zu einem großen „Beinahe-Knoten“ ineinander. Nach Dlouhys Worten über das Kunstwerks des Freundes passe dieses gerade in die heutige schwierige Zeit: „Die Assoziation von Berührung ist genau das, was wir derzeit wegen Coronaeinschränkungen nicht haben dürfen.“

Für den Untersatz, welcher für einen festen Stand des Kunstwerks sorgt, kümmerten sich die Männer um Johannes Deisenhofer, dem Leiter des Wertinger Betriebshofs. „Schon letztes Jahr setzten wir gleich mehrere Betonsockel entlang der Birnbaumallee ein, so dass wir jetzt lediglich ein paar Löcher bohren mussten, um die Skulptur von Peter Schwenk fest verschrauben zu können.“ Dass die Maßangaben von Skulptur und Sockel passten, dafür habe auch Herbert Dlouhy gesorgt, so Deisenhofer. Lehmeier äußerte sich lobend über den rührigen Künstler, in Sachen Kunst habe man ihm viel zu verdanken: „Sie geben immer wieder neue Denkanstöße.

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