Journalistin Hauke beendet ihre Tätigkeit für Stadt und VG Wertingen

Ulrike Hauke

Journalistin Hauke beendet ihre Tätigkeit für Stadt und VG Wertingen

Die Zusammenarbeit mit Beschäftigten der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft von Wertingen habe ihr immer sehr viel Spaß gemacht, sagt die freie Journalistin Ulrike Hauke, „doch nach zwanzig Jahren darf auch mal Schluss sein.“ Dieses Ende habe sie bereits vor Jahren mit Schmunzeln kundgetan: „Wenn unser Bürgermeister aufhört, dann höre ich auch auf.“ Und mit den anstehenden Kommunalwahlen sei es nun soweit. Denn Willy Lehmeier, noch amtierendes Stadtoberhaupt von Wertingen, wird seinen Job im Rathaus ebenfalls beenden und nicht mehr antreten. Hauke sagt über ihre Entscheidung: „Selbst wenn ich diesen Job weitere zehn Jahre machen könnte, kann ich mir gut vorstellen, dass das neue Stadtoberhaupt für diesen Job eigene Leute engagieren möchte.“ Willy Lehmeier bestätigt das gute Miteinander all die Jahre und sagt zum Entschluss von Hauke: „Es hat Spaß gemacht, mit ihr zu arbeiten, sie hat Wertingen und die Region wirkungsvoll dargestellt.“ Sie sei eine Bereicherung für die Stadt, „die Zusammenarbeit mit ihr war immer ein hundertprozentiges Match.“

Die erfahrene und anerkannte Journalistin ist weit über Wertingen hinaus bekannt. Sie schrieb für verschiedene Redaktionen der „Augsburger Allgemeinen“, übernahm Auftragsarbeiten für Vereine, Betriebe und Firmen sowie für Kommunen auch außerhalb des Landkreises Dillingen. Zuletzt hat sie einen Teil der Pressearbeit der beiden Kreiskliniken übernommen. Hauke kann nicht nur ihre inzwischen zwanzigjährige Erfahrung in der Pressearbeit der Printmedien einbringen. Auch die Aufgaben beim Radiosender RT1 erledigte sie mit Engagement. „Im Anschluss war ich sogenanntes „Kind erster Stunde“ beim regionalen Fernsehsender TV-Augsburg, das war damals ein äußerst aufregender Neuanfang für alle Beteiligten.“ Insgesamt zehn Jahre sorgte sie beim Radio sowie im Redaktionsbüro des TV-Senders in Augsburg für ein reibungsloses Arbeiten. Inzwischen stellt sie ihre erworbene Medienpräsenz und ihre Kommunikationsfähigkeiten seit 2006 in Wort und Schrift unter Beweis und hat sich den Ruf als vertrauenswürdig und sehr verlässlich erworben.

Heute sagt sie: „Meine beruflichen Erfahrungen sowie Wohnorte im In- und Ausland brachten mich immer einen Schritt weiter, zuletzt bin ich aber dann doch in meinem Geburtsort Wertingen gelandet.“ Sie lacht und ergänzt: „Doch gerade die harmonische Zusammenarbeit mit den Beschäftigten von Stadt und VG sowie Bürgermeister Willy Lehmeier war mir immer eine Freude.“ In diesem Zusammenhang erwähnt sie ein Projekt, „welches ich nicht zuletzt auch durch die Unterstützung im Vorfeld durch den Bürgermeister realisieren konnte: den gemeinnützigen Verein „Seniorengemeinschaft Wertingen-Buttenwiesen e.V.“. Sie führte monate- und wochenlang viele Gespräche und vereinbarte zig Treffen im Vorfeld, bevor sie mit Hilfe der Stadt das spezielle Konzept des Vereins an einem Abend im Festsaal vom Wertinger Schloss bekanntmachen konnte. „Ich habe mir wirklich den Mund fransig geredet, um von der Idee zu überzeugen“, erinnert sich Hauke. Als Journalistin habe sie hierfür ihre Kontakte genützt, um den richtigen Gesprächspartnern in Wertingen und Buttenwiesen die Grundlagen des Seniorenvereins zu erklären. Sie fand viele Mitstreiter, „was mich bestätigte, mich hier für das Richtige eingesetzt zu haben“, zog sich jedoch viele Monate später nach der Gründung 2013 aus der Vereinsführung zurück. Über den Job, als freie Journalistin für die Stadt zu arbeiten, sagt sie heute: „Die vielen Treffen mit den unterschiedlichsten Menschen, sich immer wieder in völlig verschiedene Themen einzuarbeiten, dabei die Interviewpartner nicht aus den Augen zu verlieren und den Menschen mit der Berichterstattung gerecht zu werden ohne die Fakten zu negieren, das war mir immer ein enormer Ansporn bei jedem Auftrag.“

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Die freie Journalistin Ulrike Hauke kündigt an, die 20 Jahre dauernde Zusammenarbeit mit der Stadt und VG Wertingen zu beenden – als Grund nennt sie mit einem Schmunzeln den Abschied von Bürgermeister Lehmeier, „wenn er geht, dann hör ich auch auf.“ (Foto: privat)

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